

Letztes Wochenende bin ich gut in New York angekommen und die erste Woche war gleich richtig intensiv. Vom JFK-Flughafen ging es abends in die Stadt, die niemals schläft, um mir gleich mal den Manhattan Wohnungsschock abzuholen. Wohnen ist ausgesprochen teuer und so bot mir meine Hostel (immerhin das günstigste Einzel"zimmer"), glatte 2 Quadratmeter Wohnfläche. Gerade groß genug für ein kleinen Bett und um meine Koffer einzustellen. Sozusagen "Einbauzimmer". Die "Stadt der Städte" ist schon atemberaubend, 7 Millionen Leute aus der ganzen Welt mit Vierteln von Little Italy bis Little Korea. Vom Businessman über Künstler bis hin zu Obdachlosen teilen sich alle die gleichen Strassen. Spanisch ist die Zweitsprache, die man an vielen Ecken hört, und auch Chinesisch ist im kommen, multikulti pur.


Am Donnerstag wurde hier groß Thanksgiving (Erntedank) gefeiert, d.h. ähnlich wie an Weihnachten bei uns fahren all zu ihren Familien, wo sich alle die Bäuche mit Truthahn vollschlagen. Jim, einer netter New Yorker (aus New Jersey), der noch bis vor kurzem für Siemens in München arbeitet, lud mich mit zu seinen Eltern ein, was sehr nett war. Lecker essen und viel Diskussionen darüber, wie schlimm denn Bush und die Republikaner seine (die meisten in New York sind Demokraten). Dieses Wochenende war schwer die Barszene am erkunden, u.a. mit Ariane, die es vor einigen Jahren von München nach New York verschlug. Das tolle Herbstwetter genoss ich mit einem Spaziergang am Hudson River zum Sonnenuntergang. Tolle Stimmung, zuerst mit Blick auf Downtown und dann wenn die Sonne hinter der Freiheitsstatue untergeht..

Aja, und die Eichhörnchen, die in den Parks rumrennen sind süß ;) Zur UNO fahre ich jeden Tag mit dem Bus die 1st Avenue entlang. Von der UNO berichte ich als nächstes...
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